Auf
den Alltag richtet die Künstlerin ihren Blick, auf das Banale und Absurde. Ist der Alltag zwingend banal? – nicht unbedingt, aber gerade das scheinbar Banale fordert die Künstlerin heraus, zu zeigen, wie wenig es braucht, die Banalität des Alltäglichen ins Absurde oder Skurrile zu versetzen. Alltagsgegenstände und Fundstücke werden so umgemünzt: Durch das Hinzufügen von Wenigem wird aus einer Unterhose eine Hosentasche, aus einem alten Fahrradsattel ein Sattelfest, aus einem Schöpflöffel ein
Schöpfungslöffel. Das Prinzip der Doppel- und Mehrdeutigkeit eröffnet so neue Erkenntnisperspektiven. |