Auf den Alltag richtet die Künstlerin ihren Blick, auf das Banale und Absurde. Ist der Alltag zwingend banal? – nicht unbedingt, aber gerade das scheinbar Banale fordert die Künstlerin heraus, zu zeigen, wie wenig es braucht, die Banalität des Alltäglichen ins Absurde oder Skurrile zu versetzen. Alltagsgegenstände und Fundstücke werden so umgemünzt: Durch das Hinzufügen von Wenigem wird aus einer Unterhose eine Hosentasche, aus einem alten Fahrradsattel ein Sattelfest, aus einem Schöpflöffel ein Schöpfungslöffel. Das Prinzip der Doppel- und Mehrdeutigkeit eröffnet so neue Erkenntnisperspektiven.

Konzeptuelles

 Ein Alltagsgegenstand wird an seiner sprachlichen Bedeutungsebene gepackt und eine neue, verblüffende hinzugefügt. Doch dieses Prinzip funktioniert auch andersherum: Vom Wort selbst ausgehend, erzeugt die Künstlerin die Ebene der Mehrdeutigkeit, indem sie Objekte schafft, die dies veranschaulichen. Eine gestopfte Pfeife und ein gestopftes Maul zeigen beide noch eine dritte Möglichkeit des Stopfens, nämlich die handwerkliche. In der Serie von Teesieben mit dem Titel „fishing and catching“ gibt es nicht nur Schmetterlinge und Fische, die in diesen Kontext passen, sondern auch das „fishing for compliments“ oder „to catch a train.“ Die Bedeutungsebenen der Worte überlagern sich.

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